28. Juni 2012

Fazit

Abschließend zum mehrwöchigen Intensivtest mit dem HTC One S möchte ich mit einem Fazit abschließen. Hierbei widme ich mich jedem im Test angesprochenen Thema.

Unboxing

Die einfach gehaltene und kleine Packung des HTC One S passt zum schnörkellosen Design des Telefons. Die Packung enthält das Zubehör, was zum täglichen Gebrauch nötig ist. Mit dem USB-Kabel kann man Laden als auch Daten übertragen, das Netzteil ist klein, formschön und handlich. Die Kopfhörer reichen gerade zum Telefonieren - Musik hören ist nur bedingt damit zu empfehlen. Das Handbuch kann man entweder downloaden oder direkt auf dem One S anschauen - dieses enthält u. a. wichtige Tipps und Tricks. Grundsätzlich ist der Inhalt Standard - worauf es ankommt, ist die Qualität und die ist lediglich bei den Kopfhörern nicht gegeben.

Verarbeitung und Haptik

Das HTC One S ist aus einem Aluminium-Unibody gefertigt, der durch seine Kühle eine besondere Wertigkeit ausstrahlt. Die Oberfläche kommt matter Keramik nahe, die sehr wiederstandsfähig gegenüber Kratzern ist und absolut rutschfest in der Hand liegt. Lediglich die obere und die untere Kappe des One S ist aus Plastik, damit die Antennen Empfang haben. Ich weiß, dass das iPhone 4 überrirdisch gut verarbeitet ist, aber es wirkt im Gegensatz zum schlanken One S plump und veraltet. Das One S passt gut in die Hand, ist nicht zu groß und lässt sich angenehm bedienen.

Display

Das Display überrascht schon beim ersten Einschalten - nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Auflösung ist richtig gut. Selbst im Sonnenlicht kann man, trotz der glänzenden Oberfläche des Gorillaglases, noch lesen.
Im Vergleich zum Galaxy SII ist die Schärfe des One S um Längen besser, die Helligkeit sowieso.
Im Vergleich zum iPhone 4 kommt das HTC One S nicht an die Schärfe ran, da die Pixeldichte geringer ist und somit kleinere Buchstaben unschärfer wirken. Der direkte Helligkeitsvergleich lässt das One S gewinnen. Man gewöhnt sich schnell an 4,3" und möchte kein kleineres Telefon mehr in die Hand nehmen. Auch für große Finger ist das Tippen hier kein Problem mehr - hier bietet das One S mehrere Eingabemöglichkeiten an, die sich gut auf dem gro&zlig;en Display bedienen lassen.

Akkuleistung

Mit 1.650 mAh ist der Akku für das HTC One S ausreichend bemessen. Nutzt man das One S mit Google Latitude, regelmäßiger Synchronisation zu Dropbox, Mail und sozialen Netzwerken und ist das Display auf höchster Helligkeitsstufe, dann ist nach etwa 12h Schluss. Das reicht allerdings für einen Arbeitstag - Telefonate, SMS, 1h Navigation usw. sind hier inbegriffen. Reduziert man die Konnektivität auf ein Minimum und nutzt man das Telefon nur zum Telefonieren, SMS und Mailen, dann hält der Akku etwa 36h. Das sind gute Werte für ein Smartphone dieser Klasse - vor allem bei dieser Leistung. Größter Energieschlucker ist bei voller Helligkeit natürlich das Display, als zweites kommt das Android-System. Wer Hardcore-Zocker ist oder per HSPA Youtube-Video guckt, für den ist schon nach spätestens vier Stunden Schluss. Und selbst wenn es mal knapp wird - ein USB-Kabel wird sich überall finden lassen.

Android, HTC Sense und Apps

Android 4.0 beinhaltet alle Funktionen, die ein Smartphone mitbringen sollte - u. a. Tethering in allen erdenklichen Varianten und fünf verschiedene Eingabemethoden (darunter auch Swype und Spracheingabe). Diese beiden Eingabemethoden funktionieren erstaunlicht gut und lernen mit der Zeit mit. Ein eingefleischter iPhone-User war positiv von der Tastatureingabe überrascht. Sense 4.0 gibt dem Androidsystem Charakter und eine minimalistisch gestaltete Oberfläche, die auch nach längerer Nutzung nicht veraltet wirkt. Man kann sein One S nach Belieben personalisieren. Neben Szenen, Oberflächen und Ton-Schemata, gibt es Widgets, die gut gelungen und perfekt auf das Design von Sense abgestimmt sind. Kostenlose Erweiterungen gibt es im HTC Hub.
Apps lassen sich aus dem gut gefüllten PlayStore von Google herunterladen. Hier sind wirklich nu¨tzliche Dinge zu finden, die das One S weiter bereichern.

Beats Audio

Ein großes Thema beim One S ist Beats Audio. Mit dieser softwaregestützten Equalizereinstellung werden Musiktitel entzerrt, Bässe unterschwellig und druckvoll, vorher ungeh&oum;rte Geräusche hört man nun deutlicher. So bspw. Fangesänge auf Live-Konzerten. Je besser die Qualität der Titel ist, umso stärker hört man den Effekt. Das maximale Ergebnis konnte ich mit den Monster Beats Tour Ohrhörern gewinnen - einen besseren Klang kannte ich vorher nicht. Ich habe das One S auch mit einer Dynaudio-Anlage im Auto getestet - mit Beats Audio und ohne. Dort war der Effekt zwar auch zu spüren, allerdings musste ich die Bassvoreinstellung etwas zurückdrehen, da mir sonst die Schlüssel im Seitenfach geklappert haben.

Business

Das One S bring alles mit: Excel-, Word-, und PowerPoint-Dokumente können geöffnet und sogar bearbeitet werden. PDFs können zumindest angeschaut werden. Per Bluetooth ist die Verbindung, sogar mit SIM-Zugriff, mit der Freisprecheinrichtung im Auto möglich. Notizen und Aufgaben werden verwaltet und mit dem PC synchronisiert. Das One S ist somit voll ausgestattet und von vornherein Einsatzbereit für den Tag im Büro. Der PlayStore von Google bietet natürlich noch weitere Ausbaumöglichkeiten. In Konferenzen schaltet sich der Klingelton automatisch leiser, wenn das One S angehoben wird. Außerdem schaltet es automatisch auf den Lautsprecher, wenn es beim Gespräch auf das Display gelegt wird. Diese Einstellungen und bspw. Widgets für Ton-Schemata können natürlich ein- und umgestellt werden. Auch die Kopplung mit meinen Plantronics Voyager Pro war kein Problem, auch alle Funktionen, wie Wahlwiederholung, haben funktioniert.

Kamera

Ich konnte die Kamera aus dem Standby innerhalb einer Sekunde starten - das ist phänomenal (im Vergleich: das 4S brauchte 1,5 Sekunden länger). Serienbilder werden, wenn man die Fototaste gedrückt hält, in 0,25s geschossen (4 Bilder pro Sekunde). Beim Wechsel zum Camcorder, durch Druck auf die Camcordertaste, wird sofort aufgenommen, gleichzeitig können weiter Bilder geschossen werden. Panoramaaufnahmen funktionieren ebenso schnell wie die Einstellung von einem der 15 Effekte. Die HDR-Bilder werden, vor allem bei Dämmerlicht richtig gut und dauern kaum länger als ein normales Foto. Die Qualität der Bilder ist mit 8 Megapixeln mit einer Kompaktkamera vergleichbar, obwohl die Tiefenschärfe nicht so ausgeprägt ist. Es macht gerade auf dem AMOLED-Display spaß die Bilder anzuschauen - diese werden leicht übersättigt und sehr farbenfroh aufgenommen. Jede Einstellung, wie Helligkeit, Kontrast und Sättigung können natürlich selbst eingestellt werden. Ein Highlight ist zudem die Zeitlupenaufnahme - zwar wird nicht in FullHD (wie der normalen Videoaufnahme) aufgenommen, aber mit etwa 100fps - es entstehen Filme, die einem den Mund aufstehen lassen. Ein weiteres Highlight: per Bluetooth-Headset kann man die Kamera fernauslösen (3 x Anruftaste drücken) - ideal für Familienfotos. Ich bin von der Kamera begeistert - schnell zur Hand und volle Funktionalität - für mich die Spiegelreflex unter den Handykameras.

Schlusswort

Alles geht, dank des Dualcores, flott von der Hand. Die Kamera ist außergewöhnlich gut, Bilder gehen nie verloren, sondern automatisch zu Dropbox. Beats Audio holt mehr aus der Musik und Sense lässt die eigene Individualität zu. Die Wertigkeit ist dank des Metalls sehr hoch.
Das HTC One S schafft es, den Nutzer von Tag zu Tag mehr zu begeistern und in seinen Bann zu ziehen. Für mich ist es das Schweizer Taschenmesser unter den Smartphones.
Das One S hat sich nahtlos in meinen Alltag integriert und erleichtert die Arbeit dank umfassender Konnektivität.


Bewertung


Bilder vom und mit dem HTC One S auf flickr.com

Abb. 1: Alle Bilder auf flickr.com

17. Juni 2012

Abnutzungserscheinungen

Nach füf Wochen Alltagstest ziehe ich ein Fazit zu den Gebrauchsspuren, die am HTC One S entstanden sind.

Vorderseite

Die Front des HTC One S musste einiges einstecken. Ich habe das Telefon nie in einer Hülle transportiert, weil erfahrungsgemäß auch Hüllen Abnutzungsspuren hinterlassen. Zudem sollte das One S immer schnell zur Hand sein - eine Hülle hätte da gestört.
Im Bereich des Ohrhöhrers auf dem Metall sind feine Kratzer zu sehen, die von einem stumpfen Gegenstand entsanden sind. Es scheint, als ob sich hier die schwarze Farbe etwas abgerieben hat. An diesen und allen anderen Stellen auf dem Metall sind keine tiefen Kratzer, lediglich der silberfarbene metallene Untergrund scheint durch.
Bei einer Bohrung des Ohrhöhrers hat sich der Lack am Grat gelöst, was nun aussieht, als hätte dieses Loch eine weiß&e Umrahmung. Wie bereits beim Unboxing angemerkt, hat sich bewahrheitet, dass die tiefergelegte Linse der Frontkamera ein Dreckfänger ist.
Schmutz hat sich auch in den dünnen Rillen zwischen Glas und Metall, unter dem Höhrer, angesammelt. Ansonsten ist rundum an den Übergängen des Displayglases sehr wenig Schmutz.
Das Displayglas selbst hat einige wenige Kratzer, die aber nur bei Gegenlicht auffallen.

Abnutzungserscheinungen Front

Abb. 1: Wenige Abschürfungen an der Front

Rückseite

Der Rücken des One S ist durch zwei Plastikkappen gekennzeichnet, die Lautsprecher und SIM-Slot verbergen. Inzwischen fätt auf, dass sich bei Druck auf die Power-Taste auch die obere Plastikkappe bewegt, was in der Natur der Sache liegt, denn auch hierauf wird Druck ausgeübt. Erstaunlich ist, dass sich kein Schmutz zwischen Kameralinse und Plastikkappe oder zwischen den Plastikkappen und dem Metall gesetzt hat.
Die Plastik hat keine Kratzer oder Abnutzungserscheinungen. Lediglich der metallene Rücken mit dem HTC Logo hat wenige kleine Abschürfungen, bei denen schwach das silbernfarbene Aluminium durchkommt.
Die häufig aufgelegte Umrahmung der Kameralinse hat keine Kratzer oder Lackapplatzungen.

Abnutzungserscheinungen Rücken

Abb. 2: Die meisten Kratzer lassen sich wegreiben

Seiten

Die Seite der USB-Buchse musste am meisten einstecken ;). Bereits nach der ersten Woche rieb sich das Metall ab, sodass nun die USB-Buchse fast komplett silbrig umrahmt ist. an der oberen runden Ecke dieser Seite hat ein anderer metallener Gegenstand einen kleinen silbrigen Strich verursacht, der aussieht als hätte jemand mit einem Bleistift auf das One S gemalt.
Die untere Seite hat einen kleinen Stoß erlitten, was nun im Metall sichtbar ist. Die Seite der Lautstärkewippe und die Oberseite hat keine Kratzer oder Abnutzungen.

Abnutzungserscheinungen Seite

Abb. 3: Der kleine Stoß links fällt kaum auf


Bewertung


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Abb. 4: Alle Bilder auf flickr.com

17. Juni 2012

Kamera: HD-Video

Neben der Slow-Motion- und der Kamera-Funktion des HTC One S überzeugt die HD-Videoaufnahme des Gerätes. Im folgenden Video sind verschiedene Situationen zusammengeschnitten worden, die die Funktionalität der Kamera in unterschiedlichen Gegebenheiten zeigt.

Video: HTC One S HD-Video.

HTC One s HD-Video auf youtube.com



Bewertung


14. Juni 2012

Apps

Die richtige Funktion für jede Situation bringt das HTC One S von Haus aus mit. Aus dem Google PlayStore kann mein seine Funktionssammlung beliebig erweitern.
Ich zeige hier die 16 Apps, die ich am häufigsten nutze.

Freizeit

Workout Trainer

Abb. 1:
Leitet an: Workout Trainer.

Werkzeuge

Spiele

Unterwegs

Weitere

Tapatalk

Abb. 5:
Das One S-Forum via Tapatalk.


Bilder vom und mit dem HTC One S auf flickr.com

Abb. 6: Alle Bilder auf flickr.com

14. Juni 2012

Kleine Hilfen

Das HTC One S beherbergt einige nützliche Funktionen, die im Alltag durchaus brauchbar sind.
Hier werden einige davon vorgestellt, die meiner Meinung nach am sinnvollsten sind.

Die Hilfen wurden aus verschiedenen Foren aufgegriffen und aus der Bedienungsanleitung des HTC One S.

Allgemein

Screenshot erstellen:

Power-Taste + Home-Taste (Ablage in der Galerie)

Listen sortieren:

Mit zwei Fingern durch Listen (Mails, SMS, Kontakte) scrollen

Ordner anlegen:

Ein App auf das andere schieben

Widgets/ Icons verschieben:

Widget/ Icon drücken » mit zweitem Finger durch die Screens scrollen » loslassen

Webseiten Offline anzeigen:

Webseiten-Optionen » Hinzufügen zu » Leseliste (speichert Websiten Offline)
Reiter Gespeichert » Leseliste » auf gespeicherte Website klicken

Klingelton erstellen:

Musikplayer » Titel auswählen » (...) Als Klingelton einstellen » Zuschneiden » Einstellen als » Klingelton/ Kontaktklingelton

Kamera

Kamera-Fernauslöser:

Bluetooth-Headset anschließen » Kamera starten » 3 x Anruftaste am Headset drücken

Mehr Serienbilder:

Kameraeinstellungen » Kontinuierliche Aufnahme » Auf 20 Bilder beschränken aus

Fokus setzen:

Im Kameramodus » auf zu fokussierenden Bereich tippen

System

Detaillierte Nutzungsinformationen anzeigen:

Telefonmodus » *#*#4636#*#* eintippen

Softreset durchführen:

Power-Taste 10s drücken

One S verschlüsseln:

Einstellungen » Speicher » Speicherverschlüsselung (Telefon sollte ein Displaysperren-PIN haben und mit Strom versorgt werden)

Datenvolumen sparen mit Dropbox:

Werden Dateien automatisch mit Dropbox synchronisiert: Menü » Alben » Dropbox Datei/ Ordner antippen » Teilen (versendet Online-Link zur Datei, nicht die Datei selbst)

Telefonie

Soundprofil umstellen:

Leister-/ Lauter-Taste länger drücken

Bei Anruf leiser oder stumm schalten:

Telefon bewegen » One S klingelt leiser
Telefon auf das Display legen » One S wird stumm oder 1 x Power-Taste drücken

Anruf abweisen:

2 x Power-Taste drücken

Anruf abweisen, SMS schicken:

Bei Anruf » Auflegen-Symbol in den Ring ziehen » Ring auf Nachricht senden ziehen

Telefonat beenden mit Power-Taste:

Einstellungen » Eingabehilfen » Powertaste beendet Anruf

Freisprecher aktivieren:

Telefon während des Telefonats auf das Display legen

Anruferinformationen anzeigen:

Aufgabe mit Kontakt verknüpfen » während des Anrufs wird die Aufgabe angezeigt

Automatische Ländervorwahl:

Im Ausland wird die Landesvorwahl des Heimatlandes automatisch vor die Telefonnummer des Kontaktes hinzugefügt:
Einstellungen » Anruf » Heimatwahl-Einstellungen

HTC Car Modus:

Anruf abweisen » links wischen
Anruf annehmen » rechts wischen

Nachrichten

SMS bei Nichterreichbarkeit schicken lassen:

Einstellungen » Anrufen » Standardnachricht bearbeiten

SMS/ eMail als Aufgabe speichern:

SMS/ eMail antippen » Als Aufgabe speichern

SMS/ eMail sichern:

SMS-/ eMail-Einstellungen » SMS/ eMail sichern (hier sind verschiedene Arten möglich)

Satzzeichen in der Spracheingabe:

Komma, Punkt, Fragezeichen, Ausrufenzeichen einsprechen

13. Juni 2012

Akkutest

Der Schwachpunkt vieler Smartphones ist und bleibt der Akkumulator. Fest verbaut fristet er auch im HTC One S sein Dasein und fällt nur durch seine ausstrahlende Wärme in der Handfläche auf.
Inwieweit sich die Akkulaufzeit beim HTC One S nach oben ausbauen lässt, zeigt der folgende Artikel.

2 h 35 m 16 s

2 Stunden, 35 Minuten ohne Ladung

Abb. 1:
Spielspaß in 2,5h.

Bei diesem Extremtest glühte der Akku - naja fast. Getestet wurde, unter welchen Bedingungen der Akku am schnellsten entleert wird.
Folgende Apps liefen im Hintergrund: alle Synchronisationen, Mailabruf, Google Navigation, Musik und Google Latitude. Das HTC One S wurde ausschließlich im WLAN betrieben.
Neben dem runterladen von Apps aus dem GooglePlayStore wurden mehrfach Benchmarks angestoßen. Ich habe eine halbe Stunde Youtube-Videos geschaut, zehn Minuten im Internet gesurft und 1,5h verschiedene Spiele gezockt. Hierbei stellte sich heraus, dass sich das One S als perfekter Alleinunterhalter dienen kann. Der Bildschirm eignet sich gut zum Zocken, der Prozesser bringt die Spiele flüssig darauf.
Im Test fanden weder Telefonate geführt noch SMS oder eMails verschickt. Nach 2,5h war Schluss und das HTC One S verlangte nach Ladung. Das Gerät war leicht erwärmt - allerdings nicht so heiß wie bei der Navigation im Auto.

13 h 42 m 42 s

Der App-Switcher

Abb. 2:
Reicht für einen Arbeitstag.

Unter Normalbedingungen, an einem Arbeitstag, schafft das One S fast 14h ohne Aufladung. Hierbei wurden alle Apps, Konten und Daten automatisch synchronisiert. Ich habe mich bei diesem Test keinen Einschränkungen unterworfen und damit das HTC One S sehr ausgelastet. Anwendung, die automatisch Daten zogen waren bspw.: 2 Mailkonten mit regelmäßger Aktualisierung, Facebook- und Twitteraktualisierung, Dropbox-Upload, Google-Kalender- und Kontaktsynchronisation. Zudem hat Google-Latitude ständig Daten an Google Maps gesendet.
Insgesamt wurde etwa eine halbe Stunde telefoniert, 10 SMS verschickt, 3 MMS und 4 eMails. Zudem habe ich mehrere Updates über UMTS für Apps installiert, eine Stunde Musik gehört, 20 Minuten navigiert und das One S eine Stunde per Bluetooth mit dem Autoradio verbunden. Ich habe etwa zehn Fotos geschossen und zehn Minuten Film aufgenommen. Internet und Youtube wurden zusammen eine Stunde genutzt.
Der stärkste Verbraucher ist, weit abgeschlagen, das Display welches aber einen sehr guten Dienst in vollem Sonnenlicht tut. Alle anderen Anwendungen nehmen nur geringe Prozentpunkte ein und zeigen, dass das One S durch die starke Hardware allein einen hohen Grundverbrauch hat. Diesem ist vermutlich nur durch Untertaktung des Prozessors entgegen zu wirken.

1 d 19 h 47 m 24 s

Bei diesem Test habe ich mir sehr eingeschränkt, also die komplette Synchronisation unter Konten und Synchronisierung ausgestellt. Damit werden keine Daten mehr vom und auf das Telefon gespielt, es sei denn ich stoß dies manuell an. Darunter fallen auch alle Mailkonten die sich auf dem Telefon befinden - alles muss nun aus der App heraus gestartet werden. Die mobile Datenverbindung beschränkt sich damit lediglich auf das Telefonieren und ggf. der Besuch des Internets.

1 Tag, 19 Stunden ohne Ladung

Abb. 3:
Langes Durchhalten.

Weiterhin wurde die Displayhelligkeit auf das Minimum gestellt, was bei starker Sonneneinstrahlung zu einer Unlesbarkeit des Displays führte.
Das Telefon wurde nachts nicht auf Flugzeugmodus gestellt, weil die Erreichbarkeit gewährleistet werden sollte. Würde auch diese Einstellung genutzt, wäre auch hier ein zusätzlicher Zeitgewinn möglich.
Die Anwendung Google Latitude arbeitete weiterhin unverändert und schickte regelmäßig Daten, die meine Wegstrecke aufzeichnete. Hierfür nutzte Latidude das mobile Datennetz und die GPS-Verbindung.
In der Zeit dieses Tests wurde etwa 20 Minuten Telefoniert, 5 SMS geschrieben, 1 MMS, 3 Mails verschickt und zwei Bilder auf Facebook geladen. Weiterhin wurden etwa 20 Bilder, und fünf Minuten Film aufgezeichnet. Das Internet wurde ca. 5 Minuten genutzt. Das Telefon hat in dieser Zeit Daten zu 20% aus dem WLAN bezogen.
Der größte Verbraucher ist nach wie vor das Display - obwohl die Helligkeit auf gering eingestellt wurde, zieht es kräftig am Akku. Die nächstgrößten Verbraucher sind Standby und Inaktivität des Systems - hier hätte nachts der Flugzeugmodus entgegengewirkt.

Laden

Häufig wird bemängelt, dass sich das HTC One S nicht unter drei Stunden voll Laden lässt.
Ich erreiche auch keine besseren Werte, was stört, wenn man nur wenig Zeit zum Laden hat. Drei Stunden sind definitv kein Spitzenwert aber zum Teil zu vernachlässigen, da das Telefon auch im Festplattenmodus lädt. Zudem zieht es Ladestrom aus fast jeder USB-Buchse - damit sind genügend Andockmöglichkeiten gegeben.

Fazit

Das HTC One S ist mit einem Auto vergleichbar. Ist man schnell damit unterwegs und nutzt es intensiv, dann ist der Verbrauch entsprechend hoch. Bei eingeschränkter Konnektivität mit Reduktion auf die Grundfunktionen ist der Verbrauch sehr gering und man kann locker mehr als einen Tag ohne Akkuladung auskommen.
Man muss dazu sagen, dass das Ende der Fahnenstange sicherlich nicht bei einem Tag und 19 Stunden erreicht ist - hier kann man noch weiter gehen, indem man nur über 2G-Netz telefoniert, kein Internet nutzt, den Mailverkehr weiter einschränkt und Nachts den Flugzeugmodus einschaltet - dann sind durchaus drei Tage drin.


Bewertung


Bilder vom und mit dem HTC One S auf flickr.com

Abb. 5: Alle Bilder auf flickr.com

12. Juni 2012

Navigation

Die Navigation von A nach B sollte inzwischen jedes Smartphone beherrschen und heute ist es somit wichtiger, wie schnell, wie genau und wie unkompliziert ein Navigationssystem funktioniert.
Ich lasse das HTC One S mit Google Navigation gegen drei Konkurrenten antreten: das RNS510 von Volkswagen, das TomTom Via 120 und das Noka N8.

HTC One S mit Google Navigation

Die Google Navigation auf dem HTC One S kann wahlweise direkt aus einem Kontakt, aus Google Maps, einem Internet-Link oder aus dem Modus Car gestartet werden. Das sind viele Möglichkeiten, die nur ein Ziel haben: den Nutzer schnell an sein Ziel zu bringen.
Beim Start der Navigation ist das GPS sehr schnell gefunden. Die Route wird direkt aus dem Internet abgerufen, ebenso ein Teil der Karte und die Verkehrsmeldungen von Google Traffic. Das zieht nicht nur an der Flatrate, sondern auch am Akku - sicherlich einer der wenigen Schwachpunkte der Google-Navigation.
Die Routenberechnung geschieht, je nach UMTS-Verbindung relativ zügig. Und die ist richtig gut: aktuell, exakt und übersichtlich.
Die geplante Reisezeit wird mit einer Ampel verschiedenster Farben bestückt, die Verkehrsprobleme und Staus anzeigt. In einer Übersichtskarte kann man die Schwerpunkte der Verkehrsbehinderungen sehen und diese ggf. durch die Funktion Alternativrouten umfahren.

Beispiel Sprachanweisungen:

In 350m links abbiegen auf B1 und dann rechts auf Otto-Braun-Straße.
Jetzt links abbiegen auf B1 und dann rechts auf Otto-Braun-Straße.


Das HTC One S

Abb. 1: Navigation mit dem HTC One S

Die Zwischenzieleingabe ist mit Google Navigation leider nicht möglich, die Berechnung von Alternativrouten schon. Beim falschen Abbiegen fällt auf, dass die Neuberechnung länger dauert als die beim Nokia N8 - das liegt wohl an der Menge der Daten, die das One S neu runterladen muss.
Erstaunlich ist, das die Ankunftszeit fast exakt mit der berechneten Zeit übereinstimmt. Die Differenz beträgt durchschnittlich +-5 Minuten. Die Synchronstimme von Google Navigation ist erinnert an die Anfänge von Text-Readern auf Computern: abgehackt und unharmonisch - hier kann Google bedenkenlos nachbessern.


Bewertung:

Volkswagen RNS510 mit Navteq-Karten

Das RNS510 bietet allen Komfort, den man sich von einem Radio-Navigationssystem wünschen kann. Es ist ein fest verbautes System, welches, im Gegensatz zu den portablen Navis, nicht erst angesteckt und mit Strom versorgt werden muss.
Das 510 bedient fast alle Funktionen des Fahrzeuges, die es in mehreren Menüs versteckt. Die Stärke des RNS510 liegt in der Routenplanung, Suche von Sonderzielen und der Umfahrung von Staus o. ä. mittels Alternativrouten.
Alles läuft nach der Reihenfolge: Stadt, Straße, Zielführung starten. Eine direkte Navigation aus Kontakten oder dem Internet ist nicht möglich. Allerdings können per Touchscreen auch ungefähre Ziele markiert werden oder die Beschreibungen von Sonderzielen aufgerufen werden. Wenn Baustellen den Weg versperren können diese in der Karte markiert werden und eine Alternativroute wird berechnet.
Die Berechnung von Routen und die Neuberechnung dauern etwas länger als bei portablen Systemen, auch ist die Kartenaktualität nicht immer gewährleistet.

Beispiel Sprachanweisungen:

In 250m links abbiegen und dann rechts halten.
Jetzt links abbiegen dann rechts halten.


Das Continental RNS510

Abb. 2: Navigation mit dem RNS510

Gleiches gilt auch für die Aktualität der Verkehrsbehinderungen, denn diese werden per TMC an das Navigationssystem gesendet, was nicht immer schnell genug erfolgt. Ein Vorteil das 510 ist allerdings die Meldungsliste, hier werden alle vom TMC empfangenen Verkehrsbehinderungen nach Straßennamen sortiert und man kann durch die Liste scrollen. Gleichzeitig werden diese Meldungen auf der Karte mittels Zeichen positioniert.
Man kann zusätzlich auch POIs, wie Tankstellen, Einkaufszentren o. ä. anzeigen lassen. Diese sind auch über die Sonderzielsuche abrufbar. Jedoch gestaltet sich die Suche nach bspw. einem Media-Markt schwierig, denn hier kommt es auf die richtige Schreibweise an. Das RNS510 ist eben kein Google und speist sein Wissen lediglich aus der internen Festplatte.

Die Navigation von A nach B wird zunächst ohne Einbezug von TMC-Meldungen vorgenommen, somit ist die Reisezeit fast immer zu optimistisch geplant. Erst wenn TMC alle Daten empfangen hat, werden nach und nach Verkehrsbehinderungen in die Route einbezogen. Wahlweise werden dann Alternativrouten vorgeschlagen. Die Ankunft am Zielort ist bei Stadtfahrten meist später und bei Autobahnfahrten früher als geplant. Im Durchschnitt kann man, bei kurzen Strecken, von +-15 Minuten Abweichung rechnen.
Die Navigationsansagen sind kurz, ohne Straßennamen und auf das Wesentliche beschränkt. Unwichtiges, wie Übergänge zwischen geraden Straßgen werden ignoriert. Die Stimme ist angenehm, nicht abgehackt und in ganzen Sätzen aufgesprochen.


Bewertung:


Weitere Informationen: http://www.rns510.de/

TomTom Via 120

Das Via 120 von TomTom ist ein etwas älteres Modell, was allerdings noch gute Dienste leistet. Auffallend ist, dass grundsätzlich jedes Menü individuell eingestellt werden kann. Hierzu bedient sich das Gerät einer Desktop-Software, mit der auch Karten, Stimmen (u. a. Yoda "links abbiegen du musst"), Designs und POIs runterladen kann. Je länger man sich mit dem Gerät beschäftigt, umso heimischer fühlt man sich und umso schneller kann man Dinge eintippen. Denn das Menü ist gewöhnungsbedürftig. Die Vielfalt der Funktionalitäten sind in verschiedensten Untermenüs versteckt, das bereitet manchmal Frust.
Dennoch sind die Karten übersichtlich und lassen, auf Wunsch, Sonderziele anzeigen. Der Weg dorthin wird zügig neu berechnet, gleiches gilt für falsches Abbiegen.

Beispiel Sprachanweisungen:

In 300m biegen Sie links ab auf B1 und dann rechts abbiegen.
Biegen Sie links ab auf B1 und dann biegen Sie rechts ab.


Das TomTom Via 120

Abb. 3: Navigation mit dem TomTom Via 120

Das TMC schlägt hier schneller zu als beim RNS510 - Verkerhrsbehinderungen werden schon bei Routenberechnung mit einbezogen. Zusätzlich werden Arbeitszeiten einbezogen und bestimmte Routen von vornherein gemieden. Man hat die Wahl zwischen schnellster, kürzester und ökologischster Route. Baustellen können ebenso per Hand eingetragen werden, wie Radarfallen. Diese werden dann mit dem Sender zu TomTom übertragen und sind beim nächsten Mal sichtbar.
Die Navigationsansagen haben einen befehlsähnlichen Ton, sind aber satzweise eingesprochen. Die Standardstimmen sind angenehm - wem das nicht genug ist, der kann weitere Stimmen runterladen. Die Reisezeitangabe passt größtenteils, wobei Staus natürlich nicht vorhersehbar sind. Die Abweichungen betragen im Durchschnitt -10 Minuten
Allerdings lässt die GPS-Genauigkeit zu wünschen übrig - so befindet man sich manchmal vor der Hausnummer 39 statt der 44.


Bewertung:


Weitere Informationen: http://www.tomtom.com/de_de/products/car-navigation/via-120-europe-traffic/

Nokia N8 mit Nokia Maps

Als Nokia versprach:"Nokia Maps kostenlos, weltweit, für immer" war das ein wichtiges Argument für ein Nokia. Für mich ist es das immer noch, denn die einfache Darstellung der Navigationsanweisungen auf dem kleinen Bildschirm ist fast einzigartig. Die Route selbst kann man auf dem Computer planen und dann auf dem N8 abrufen. Das Eintippen auf der Mini-Tastatur macht keinen Spaß. Schnell mal Navigieren geht nicht, denn die Vertipphäufigkeit ist hoch.
Jedoch kann man direkt aus den Kontakten heraus oder aus dem Internet navigieren. Kontakten muss dazu allerdings das richtige Adressformat hinterlegt werden, damit das auch funktioniert. Dann kann es per Auto oder Fuß direkt losgehen. Die Route ist innerhalb von ein paar Sekunden berechnet, denn die Karten liegen auf dem Nokia N8, lediglich der Verkehr wird online abgerufen. Auch das Nokia hat, wie das One S einen Automodus, der die wichtigsten Funktionen als große Icons auf den Bildschirm bringt. Darin ist u. a. auch die Navigation enthalten.

Beispiel Sprachanweisungen:

In 400m links abbiegen und dann rechts abbiegen.
Jetzt links abbiegen und dann rechts abbiegen.


Das Nokia N8

Abb. 4: Navigation mit dem Nokia N8

Schade ist, dass keine Route mit Zwischenzielen mehr möglich ist - das geht nur noch mit älteren Versionen der Karten. Wenigstens wird bei Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit und vor Radarfallen gewarnt.
Weicht man von der Route ab, dann wird sofort, kaum merkbar eine neue Route berechnet - schneller kann es selbst das HTC One S nicht.
Beim Start der Navigation kann es dazu kommen, das erstmal ein neues Update geladen werden muss - ärgerlich wenns schnell gehen soll. Dafür klingt die wahlweise männliche oder weibliche Synchronstimme ganz gut. Die Ansagen sind kurz und auf das Wesentliche beschränkt, klingen aber manchmal abgehackt. Die eingeplante Reisezeit weicht im Durchschnitt um +-10 Minuten zur tatsächlichen Zeit ab.


Bewertung:


Weitere Informationen: http://www.nokia.com/de-de/produkte/smartphones-und-handys/n8-00/

Fazit: Unentschieden

Hätte ich die Wahl zwischen den vier genannten Geräten, dann müsste ich mich letztendlich zwischen dem HTC One S und dem RNS510 entscheiden.
Das Nokia N8 besticht zwar durch gute Karten und exakte Anweisungen, die Eingabe von Routen und die Navigation aus Kontakten heraus funktioniert jedoch nicht so reibungslos wie man es sich wünschen würde.
Auch das TomTom hat sicherlich einige Vorteile. Die jährlichen Kosten der Karten übersteigen jedoch den Zeitwert des Gerätes selbst - das Preis-Leistungsverhältnis der Karten ist hier nicht angemessen.
Das RNS510 ist grundsätzlich mein Favorit, da der kleine Bildschirm zwischen Drehzahlmesser und Tachometer durch einfache Pfeile und "Ladebalken" schnell einen Überblick verschafft und der große Bildschirm das komplette System bedient. Das fest verbaute System bietet mehr Funktionen als das One S beim Thema Navigation, hat aber kleine, altersbedingte, Schwächen.
Die kostenlose und vor allem schnelle Navigation des One S verschafft ein 1:1 Ergebnis im Vergleich zum RNS510. Die Portabilität des HTC One S trägt auch dazu bei, denn das RNS510 hat einen hohen Anschaffungspreis und ist unter Langfingern sehr begehrt.


Bilder vom und mit dem HTC One S auf flickr.com

Abb. 5: Alle Bilder auf flickr.com

01. Juni 2012

Personalisierung
mit HTC Sense

Damit sich das HTC One S individuell personalisieren lässt, wurde dem Betriebssystem Android 4.0 die Benutzeroberfläche HTC Sense 4.0 hinzugefügt.
Mit dieser Benutzeroberfläche wird es dem Nutzer vom ersten Start an ermöglicht das One S nach seinem persönlichen Geschmack einzurichten, ohne vorher über Voreinstellungen des Herstellers zu stolpern.

Die folgenden Abschnitte zeigen die Möglichkeiten und Eindrücke, die HTC Sense entstehen lässt.

Ansichten

Der Homescreen mit Widgetauswahl

Abb. 1:
Der Homescreen mit Widgetauswahl.


Der HTC Hub bietet Zugriff auf kostenlose Apps, Szenen, Oberflächen, Töne und Hintergründe. Durch den Hub kann der Nutzer sein HTC One S kostenlos noch weiter individuell personalisieren.

Schnelles Arbeiten

Der App-Switcher

Abb. 2:
Der App-Switcher.


Multimedia

Tab-Browsing mit Registern

Abb. 3:
Tab-Browsing mit Registern.


FriendStream und Channels

Der FriendStream

Abb. 4:
Der FriendStream.

Eine Besonderheit von HTC Sense sind FriendStream und Channels.


Töne

Töne personalisieren

Abb. 5:
Töne personalisieren.


Soundprofile können auch mit einem Widget auf den Screens schnell eingestellt werden.

Wetter und Uhr

Das Wetter-App

Abb. 6:
Das Wetter-App.

Besonders herausstellen sollte man das Wetter- und das Uhren-App auf dem One S.


Stellt man das Uhr-/Wetterwidget auf einen Screen, kann man die Vollbildanimation aktivieren, die bspw. bei Regen einen Scheibenwischer über den Bildschirm fahren lässt.


Fazit

Man sieht, HTC Sense 4.0 bringt Charakter auf das rohe Android 4.0 und gibt nahezu unendliche Möglichkeiten das HTC One S zu individualisieren. Neben dem minimalistischen Design durchdringt Sense auch das unterste Menü und schafft so einen Wiedererkennungswert, beidem man sich aufgehoben fühlt. Die Personalisierung ist einfach und intuitiv und durch das HTC Hub beliebig änderbar. HTC Sense 4.0 macht einem das Leben leichter.


Bewertung


Bilder vom und mit dem HTC One S auf flickr.com

Abb. 7: Alle Bilder auf flickr.com

30. Mai 2012

Beats, Beats Audio

Von vornherein sollte man zwei Dinge unterscheiden. Beats und Beats Audio.


Der Lautsprecher am HTC One S ist kein Beats Lautsprecher, daher sei von vornherein die Illusion genommen, dass man hier eine Diskothek mit sich rumträgt.

Der Grundgedanke von Beats

Dr. Dre:

Die Menschen hören nicht die ganze Musik. Mit Beats hören die Menschen das, was die Künstler hören. Sie hören die Musik so, wie sie sollten, so wie ich.

Somit kann man sagen, dass Beats Audio Geräte den Equalizer so einstellen, dass der Klang so ausgewogen ist, wie er im Idealfall sein sollte. Desweiteren soll die Kombination aus Beats Audio und Beats Kopfhörern diesen Effekt verstärken, weil beides aufeinander abgestimmt ist.

Mein Referenzlied

Als Testlied habe ich mich für Aggressive Expansion von Hans Zimmer & James Newton Howard aus der The Dark Knight Collectors Edition (Original Motion Picture Soundtrack) entschieden.
Da das Lied sehr unterschiedliche Facetten mit vielen Feinheiten aufweist, bietet es sich geradezu an. Mit 258 kBit/s habe ich mir das Lied vor geraumer Zeit als MPEG-4-Audio Datei heruntergeladen und so landet es nun auf dem HTC One S.

BEATS Test
Nokia WH-701 vs Monster Beats Tour

Keine Effekte vs Beats Audio

Abb. 1: Nokia WH-701 und Monster beats tour

Fairerweise müsste man sagen, dass beide Ohrhöhrer nicht miteinander vergleichbar sind. Denn egal wo man die Beats Tour anstöpselt - der Klang ist außergewöhnlich gut.
Das, was man vorher nicht gehört hat, ist nun deutlich zu hören. Die beats tour schaffen es, einen Druck aufzubauen, der unterschwellig und nicht störend ist. Man kann sagen, der Musikbrei, den man auf einfachen Kopfhörern wahrnimmt, wurde hier in seine Zutaten zerlegt und diese neu abgestimmt. Der gedämpfte Klang, den ich von den Nokia Kopfhörern kenne, ist hier klar und kraftvoll.

BEATS AUDIO Test
Beats Tour vs Dynaudio Soundsystem

Der Effekt, den die Beats Audio Einstellung erzielt, soll das erzielen, was beats-Kopfhörer schaffen: Ein klares kraftvolles Klangbild.
Um das zu testen, habe ich den den Ton einmal mit und einmal ohne Beats Audio aufgenommen.
Das Klangbild ist in Abbildung 2 zu erkennen.

Keine Effekte vs Beats Audio

Abb. 2: v.o.n.u.: kein Effekt, Detail kein Effekt, Beats Audio, Detail Beats Audio

Man kann sehen, dass der eingeschaltete Effekt Spitzen eindämmt und volle Klangbilder entzerrt - der oben erwähnte Musikbrei wird zerlegt. Durch diese Differenzierung von Höhen, Tiefen und Mitten wirkt die Musik feiner, vor allem aber erlesener.

Fazit

Die Beats Kopfhörer halten was sie versprechen. Der Klang ist für mich bisher unerreicht.
Die Verbindung von Beats Audio und den Beats Kopfhörern bringt einen kleinen, wenn auch kaum spürbaren Effekt. Der Effekt ist stärker auf anderen Kopförern und Lautsprechern zu hören. Jedoch kommt es da auf die Klangvoreinstellung an der Anlage an, denn Beats Audio erhöht die Bässe und zum Teil die Höhen - eine heikle Kombination, wenn die Lautsprecher übersteuern. Ein Kratschen und Brummen ist dann vorprogrammiert.
Beats Audio versucht das zu erreichen, was Beats Kopfhörer erreichen können, das zu hören, was vorher verborgen war und das gelingt, wenn das Ausgabegerät es hergibt.


Bewertung


Weiterer Test zu Beats und Beats Audio: Was ist Dr. Dres Beats Audio?.

Bilder vom und mit dem HTC One S auf flickr.com

Abb. 3: Alle Bilder auf flickr.com

29. Mai 2012

One S vs Galaxy SII

Es war einmal...

Das Galaxy SII war lange Zeit der ungeschlagene Platzhirsch was Performance und Display angeht. Jedoch ist das SII inzwischen auch über ein Jahr alt und es hat sich einiges getan - zumindest kann man das annehmen.
Das One S ist nicht das Spitzenmodell von HTC, jedoch das am Meisten, mit dem Galaxy SII, vergleichbare. Das SII hat pro Rechenkern 300 MHz weniger Leistung, ebenfalls 16 GB internen Speicher und einen 4,3" Super-AMOLED-Plus-Bildschirm.
Im Prinzip, so sollte man meinen, gibt es kaum merkbare Unterschiede zwischen den Geräten. Doch das ist falsch, ganz falsch.


Das Samsung Galaxy S2

Abb. 1: Das Samsung Galaxy SII

Die äußeren Werte

Was bereits beim ersten Vergleich der beiden Geräte auffällt: das One S wirkt eleganter, das Galaxy SII stämmiger.
Der Eindruck verstärkt sich, wenn man beide Telefone in die Hände nimmt. Das One S besticht durch Wertigkeit, was dem Metallbody geschuldet ist und das Galaxy SII besticht mit Leichtigkeit durch das Plastikgehäse.
Das markante, fast viereckige Design des SII hat ihm einen hohen Wiedererkennungswert verliehen, wirkt jedoch inzwischen etwas plump.
Die Displays beider Geräte sind gleich groß, der Rahmen darum jedoch unterschiedlich. Während das SII mehr in die Breite geht, zieht sich das One S in die Länge.

Beide Hersteller gehen auch bei der Tastenbelegung unterschiedliche Wege. Das One S orientiert sich an der handelsüblichen Methode, die Powertaste an den Kopf zu bringen - Samsung hingegen setzt die Powertaste auf die rechte Seite, genau dort, wo das One S die Lautstärkewippe hat. Die ist beim Samsung auf der linken Seite, wo das One S den USB-Anschluss hat.
Unter dem dünnen Plastikdeckel, der bombenfest sitzt, nimmt das Galaxy SII den Akku, die SIM-Karte und eine Micro-SD-Karte auf. Beim One S ist ein wechselbarer Akku genauso Mangelware, wie ein erweiterbarer Speicher.
Vor gut einem Jahr war das Galaxy SII mit seinen 8,49mm eines der dünnsten Telefone am Markt. Heute ist es das HTC One S mit einem knappen Millimeter weniger. - Aber wer misst das schon nach?

Die inneren Werte

Dualcore 2 x 1,2 GHz, 16 GB Speicher, Super-AMOLED-Plus-Display vs. Dualcore 2 x 1,5 GHz, 16 GB Speicher, Super-AMOLED-Display. 8 Megapixel vs 8 Megapixel. 4,3" vs 4,3" und 1.650 mAh vs 1.650 mAh.
Man könnte sagen, hier haben sich die Hersteller abgesprochen oder einer von beiden ist nicht fortschrittlich. Egal wie man es nennen mag, die Unterschiede sind auf den ersten Blick nicht erkennbar oder der Teufel liegt im Detail. Das trifft auch hier zu, denn so hat HTC statt erweiterbarem Speicher auf eine Cloud-Lösung gesetzt und auf eine höhere Auflösung. Und gerade Letzteres sieht man - das Display des One S ist wesentlich heller und feinkörniger.
Das Scrollen im Menü macht auch im One S mehr Spaß, da Sense 4 moderner als TouchWiz 4 von Samsung wirkt und vor allem flüssiger läuft. Da das SII ursprünglich für eine andere Version von Android konzipiert worden war, scheint ihm das Android 4.0 zu schaffen zu machen.
Besonders die Auslösung von Programmen dauert deutlich länger als beim One S. Es läft alles etwas gemächlicher - genau wie bei der Kamera. Während das One S bereits vier Bilder genkipst hat, ist die Kamera im SII erstmal hochgefahren.

Benchmark

Bei jedem Vergleich zwischen Geräten kommen Benchmarks ins Spiel.
Ich habe mich für den CF Bench aufgrund der guten Bewertungen entschieden.
Der Benchmark testet grundsätzlich zwei Dinge: 1. wie schnell ist die Lese- und Schreibgeschwindigkeit des Speichers und 2. wie schnell ist die Lese- und Schreibgeschwindigkeit bei Java-Anwendungen?
Bei beiden Auswertungen kommen alle Faktoren des Telefons ins Spiel, sei es CPU, GPU, Speicher und Anwendungen im Hintergrund. Alle Ergebnisse sind im Anschluss ablesbar.

Galaxy SII vs One S

Abb. 2: Galaxy SII vs One S

Aufschlussreich ist der letzte Abschnitt ab Native Score, der sich auf den internen Speicher bezieht. Man kann grundsätzlich sagen, dass das One S etwa ein Drittel schneller beim Lese- und Schreibzugriff ist und bei Java-Anwendungen Java Score mehr als dreimal so schnell.
HTC hat also die Entwicklung, was die Geschwindigkeit angeht, in die richtige Richtung getrieben, was nicht nur am Benchmark, sondern auch objektiv merkbar ist.

Objektives Empfinden

Werte hin oder her - was zählt, ist das objektive Empfinden. Das SII wirkt in der Hand, im Gegensatz zum One S, superleicht und kompakt, gleichzeitig aber auch wesentlich weniger wertig. Obwohl das One S nur drei Gramm schwerer ist, fühlt es sich wesentlich schwerer an. Die schmalere Form lassen das One S moderner erscheinen.
Schon beim Einschalten des Bildschirms fällt der Unterschied der Auflösungen auf - jedoch nur im direkten Vergleich.
Obwohl beide Android 4.0 haben, geht das Arbeiten mit dem One S leichter von der Hand, da es effizienter mit seinen Ressourcen umgeht. Allein das Starten der Kamera lädt zum Staunen ein.
Sense 4 ist einen Schritt weiter als TouchWiz 4 und kommt damit dem Nutzer entgegen, indem es viele Dinge vereinfacht. Das HTC auf die Cloud-Lösung setzt, geht mit dem Trend der zentralen Datenspeicherung.
Alles in allem ist das SII eine Generation hinter dem One S, ob das Material, Bildschirm oder Geschwindigkeit angeht aber dennoch ein würdiger Gegner.


Bewertung


Bilder vom und mit dem HTC One S auf flickr.com

Abb. 3: Alle Bilder auf flickr.com

27. Mai 2012

Kamera: Slow-Motion

Slow-Motion-Video

Bilder sagen manchmal mehr als Worte. Und diesmal wirklich.
Die Zeitlupenfunktion ist für mich ... unglaublich.

Bitte Ton an.


Video: HTC One S Slow-Motion-Video.

HTC One s Slow-Motion auf youtube.com



Bewertung


Bilder vom und mit dem HTC One S auf flickr.com

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24. Mai 2012

Kamera: Fotos

Fotos-Video bzw. Video-Fotos

Bilder sagen manchmal mehr als Worte. Hier ist so ein Beispiel - Fotos aufgenommen vom HTC One S und mit verschiedenen Effekten und Szenen experimentiert - alles verpackt in einem Video
Wer dennoch gerne lesen möchte, der kann den Inhalt des Videos weiter unten lesen.


Video: HTC One S Kameratest.

HTC One S Kameratest auf clipnow.com.

HTC One S Kameratest auf youtube.com.

Die Kamera - ein Highlight

Das HTC One S besitzt eine 8-Megapixel Kamera, die über verschiedenste Szenen und Effekte verfügt.

Der klassische Automatikmodus ist ebenso vorhanden, wie die Nahaufnahmefunktion. Die Farben werden beim HTC One S sehr kräftig, fast übersättigt dargestellt. Allerdings ist das AMOLED-Display des One S der perfekte Gegenpart zur Kamera, das die Bilder ebenso farbenprächtig darstellt.
Bei schräg einfallendem Gegenlicht wirken die Bilder teilweise blass, was and der grundsätzlichen Überbelichtung der Bilder liegt.

HDR

Die HDR-Aufnahmefunktion des HTC One S ist eine der nützlichsten Eigenschaften.
Dort wo starkes Gegenlicht herrscht, Bereiche zu dunkel sind, oder der Kontrast zu gering, ist HDR die richtige Wahl.
Üblicherweise werden bei HDR zwei Bilder aufgenommen, bei denen eines unterbelichtet und ein anderes überbelichtet ist. Der Nutzer des One S bemerkt lediglich, dass die Aufnahme eines Bildes etwas länger dauert als ohne HDR-Funktion. Die beiden aufgenommenen Bilder werden sofort zusammengefügt und als ein Bild gespeichert. Das Ergebnis ist erstaunlich - vorher unsichtbare Bereiche werden sichtbar und Objekte wirken plastisch.

Effekte

Das HTC One S verfügt über 15 Kameraeffekte, die sofort per Button aufrufbar sind.
Neben den einfachen Effekten, wie Graustufen und Sephia, sind andere Effekte aufwendiger gestaltet. Der Nutzer sieht nach Auswahl des Effektes die Umsetzung direkt auf dem Bildschirm. So kann der Effekt noch vor Aufnahme geändert werden.
Bestimmte Effekte können noch detaillierter eingestellt werden. So kann man bei der Schärfentiefe nicht nur den Radius, sondern auch die Position der Unschärfe bestimmen. Kein Effekt erscheint überflüssig und jeder macht bei der Aufnahme Spaß. Allerdings können Effekte nur im Automatikmodus hinzugefügt werden.

Schnell und Dunkel

Auch die üblichen Funktionen, wie Gesichtserkennung und Auflösung sowie wichtige Einstellungsmöglichkeiten wie ISO-Wert, Sättigung, Kontrast, Belichtung und Schärfe sind in der Kamera verfägbar. Der Autofokus wird automatisch vom One S eingestellt oder die entsprechende Stelle per Displaydruck vom Nutzer markiert.

Die Kamera des HTC One S ist in weniger als einer Sekunde einsatzbereit. Das nächste Foto schießt das Smartphone in etwa einer halben Sekunde. Der sogenannte Continous Shooting Modus, bei dem die Aufnahmetaste einfach gedrückt bleibt, erreicht vier Bilder pro Sekunde.

Bei Dunkelheit nimmt die Kamera des HTC One S Bilder mit geringem Rauschen auf. Das liegt laut HTC am verbauten BSI-Sensor, der auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Bilder hervorbringt.

Fazit

Man kann sagen, die Kamera des HTC One S ist für eine Smartphonekamera so ausgereift und vielseitig wie es eine Spiegelreflex unter den Kameras ist und schneller einsatzbereit als eine Kompaktkamera.
HTC hat hier gute Arbeit geleistet und sich trotz der Vielseitigkeit auf das Wesentliche konzentriert.


Bewertung


Bilder vom und mit dem HTC One S auf flickr.com

Abb. 1: Alle Bilder auf flickr.com

23. Mai 2012

Businesstauglichkeit II:
Microsoft Office

Mit pdf-Dateien kann das HTC One S grundsätzlich umgehen - mit Aufgaben und Notizen noch besser. Aber wie sieht es mit den üblichen Microsoft Office-Dokumenten aus und wie funktioniert die Synchronisation mit Outlook? - der nächste Abschnitt wird es zeigen.

Microsoft Office-Dateien

Als kleines Büro sollte ein businesstaugliches Telefon zumindest Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien anzeigen. Inwieweit dies das vorinstallierte Polaris Office bereitstellt, zeigt der nächste Abschnitt.



Polaris Office

Abb. 1:

Ob Word, Excel oder PowerPoint - das HTC One S kann alles.

Outlook-Synchronisation

Zur Synchronisation mit Outlook gibt es zwei grundsätzliche Wege. Zum einen über den HTC Sync Manager, zum anderen über den Export zu Google.



Weitere Möglichkeiten der Synchronisation sind die Pflege von Kontakten, Kalender, Aufgaben und Notizen lediglich im Google Account oder die Anbindung des HTC One S an einen Exchange Account.


Bilder vom und mit dem HTC One S auf flickr.com

Abb. 3: Alle Bilder auf flickr.com

22. Mai 2012

Der große Bruder



Das HTC One S hat einen großen Bruder, das HTC One X. Nicht nur die Ausmaße des HTC One X sind größer, sondern auch die inneren Werte.
Im folgenden wird zusammengestellt, was das HTC One X kann - hierbei bediene ich mich dem Projekt des HTC One X auf trnd.com.

Gegenübergestellt

HTC One S


Mehr Informationen auf der Website des HTC One S



HTC One X


Mehr Informationen auf der Website des HTC One X

Was macht das HTC One X so großartig?

Der Quadcore-Prozessor mit vier Kernen bietet Leistung, wenn man sie braucht. Bei einfachen Arbeiten können die Kerne völlig unabhängig voneinander arbeiten - das spart Energie. Noch mehr Energie spart der fünfte Kern mit 500 Mhz, der die anderen Kerne hinter sich lässt wenn der Nutzer lediglich tippt.
Beim Thema Energie sei auf den Akku verwiesen, der mit 1.800 mAh versucht, so lange wie möglich Stand zu halten. Denn nicht nur der Prozessor des One X ist hungrig, auch das energieschluckende LCD2-Display saugt kräftig am Akku. Mit 1.280 x 720 Pixel hat HTC einen Giganten ins Rennen geschickt, der dem Galaxy Nexus von Samsung Einhalt gebieten kann.
Man könnte noch mehr Fakten sprechen lassen, jedoch hilft dies bei der Meinungsbildung nicht weiter. Daher habe ich im Folgenden aus den aussagekräftigsten Testberichten der Onlinereporter von trnd.com jeweils mehrere Aussagen zu einzelnen Punkten zusammengetragen.

Haptik | Polycarbonat, Gorillaglass

Das Gerät liegt wunderbar in der Hand und macht einen soliden Eindruck. Das Display vermittelt einen edlen Eindruck, da es praktisch die gesamte Frontseite einnimmt. Ebenso wirkt beim neuen Gerät die Rückseite aus mattiertem Kunststoff hochwertig.

http://nickeneckstestlabor.wordpress.com/2012/05/21/htc-one-xgesamturteil/

Es liegt, dank der geschwungenen Rückseite sehr gut in der Hand. Auch durch die etwas angeraute Oberflä[...]che der Rückseite bietet es guten Halt in der Hand. Das Gerät macht einen sehr hochwertig verarbeiteten Eindruck.

http://htconextream.blogspot.de/2012/05/finales-ende-htc-one-der-iphone-jager.html

Ausgesprochen gut gefällt mir auch das Polycarbonatgehäuse, das sich geschmeidiger und qualitativ besser anfühlt, als die Kunststoffhüllen anderer High - End - Geräte!

http://blackpanther79.blog.de/

Kamera | 8 MegaPixel, AF, f2.0

Große Wunder darf man aber nicht erwarten [...]. Für Schnappschüsse oder 'das Foto zwischendurch' ist das HTC One X jedoch gut geeignet. Bei ausreichenden Lichtverhältnissen schießt das HTC One X sehr gute Bilder. Allerdings ist das Bildrauschen bei dunkleren Objekten bzw. im Dämmerlicht sehr stark. Da kann auch der Blitz nicht viel helfen.

http://nickeneckstestlabor.wordpress.com/2012/05/21/htc-one-xgesamturteil/

Ich habe Fotofunktion des HTC One X bei guten Lichtbedingungen und bei schlechten Lichtbedingungen getestet und bin von der Qualität der Bilder überrascht worden. Sie können mit meiner Digitalkamera durchaus mithalten. Zudem gibt es viele Effekte, die man nutzen kann.

http://funkelfaden.de/index.php/mein-fazit-zum-htc-one-x/

Wer kennt es nicht. Man macht ein Video, jedoch manche Aufnahme ist so schön, dass man Sie gerne als Foto hätte.ich sage nur: problemlos und unkompliziert möglich!

http://htctest4trnd.wordpress.com/2012/05/21/schlussfazit/

Das beste an der 8 Megapixel Kamera mit LED-Blitz und BSI-Sensor ist allerdings die Tatsache, dass sie eine Weitwinkel-Kamera ist! Damit gelingen besonders schöne & einzigartige Aufnahmen. Auch die schnelligkeit der Serienaufnahmefasziniert.

http://htconextream.blogspot.de/2012/05/finales-ende-htc-one-der-iphone-jager.html

Display | LCD2 1.280 x 720 Pixel

Ich habe noch kein anderes Gerät gesehen, bei dem egal bei welchen Lichtverhältnissen ein Ablesen so gut möglich war.

http://htctest4trnd.wordpress.com/2012/05/21/schlussfazit/

Die angezeigten Inhalte sind super scharf und auch die Farben haben eine sehr natürliche Wirkung, vielleicht etwas dumpfer als bei einem AMOLED- Display was aber nur im direkten Vergleich auffällt.

http://starfisch-htc.blog.de/2012/05/20/testbericht-13711446/

Dank der Glasoberfläche ist die Darstellung klar und deutlich und mit satten Farben. Lediglich draußen (z.B. im direkten Sonnenlicht) ist das Display teilweise schlecht ablesbar und spiegelt sehr stark. [...] Die Bedienung des Touchscreen ist leichtgängig und präzise. Auf Grund der Displaygröße ist die Ein-Hand-Bedienung mit dem Daumen etwas schwierig, da nicht das gesamte Bedienfeld erreicht werden kann.

http://nickeneckstestlabor.wordpress.com/2012/05/21/htc-one-xgesamturteil/

Prozessor | 4 x 1,5 Ghz + 1 x 500 Mhz

Die 4 Prozessor-Kerne machen das Leben erheblich einfacher und ich habe es in all den Wochen nicht 1x geschafft, den Prozessor zu überfordern oder zum Absturz zu bringen.

http://htconextream.blogspot.de/2012/05/finales-ende-htc-one-der-iphone-jager.html

Auch bei vielen geöffneten Anwendungen hatte ich bis jetzt keine Probleme. Das Handy behält seine Geschwindigkeit und es waren keine Aussetzer festzustellen. [...] Seine Stärke zeigt das neue HTC auch beim spielen. Selbst bei anspruchsvollen Anwendungen mit aufwendigen Grafiken laufen diese ohne zu ruckeln.

http://starfisch-htc.blog.de/2012/05/20/testbericht-13711446/

Es stößt schon für manch aktuelles Gerät an dessen Grenzen, Videos in einem solchen Format aufzunehmen, dabei jedoch auch gleichzeitg noch Bilder festzuhalten, liegt dann doch fernab des Möglichen. Und hier hat das HTC One X die Nase vorn und spielt die volle Power der Quad-Core-CPU aus.

http://test-htc-one-x.blogspot.de/2012/05/endfazit-am-ende-des-testzeitraum-werde.html

Speicher | 32 GB + 25 GB Dropbox

Es gibt keinen zusätzlichen Speicherkartenschacht, mit dem man seinen Smartphonespeicher individuell und kostengünstig erweitern könnte!

http://blackpanther79.blog.de/

Im Gerät sind 32GB Flashspeicher verbaut. Dieser Speicher ist nicht erweiterbar, was mich nicht stört, da ich diese Speichermenge für ein Smartphone als ausreichen erachte.

http://htconex-produkttest.blogspot.de/2012/05/abschlussbericht.html

Betriebssystem | Android 4.0 + HTC Sense 4

Das Menü ist sehr übersichtlich und gut strukturiert . Für einen HTC- Neueinsteiger wie mich wurde ein Einrichtungsassistent hinterlegt, welcher einen Schritt für Schritt durch die Einstellungen führt.

http://starfisch-htc.blog.de/2012/05/20/testbericht-13711446/

Das wirklich gelungene Android 4 lässt sich dank dieser Leistungsstarken Hardware extrem flüssig bedienen. So macht ein Smartphone wirklich Spaß.

http://blog.aflx.de/2012/05/the-one-i-ve-been-waiting-for-tei-5-fazit/

Mit Google Play werden für Android eine unüberschaubare Anzahl von Applikationen für die unter-schiedlichsten Einsatzzwecke angeboten. Leider fällt es bei dem riesigen Angebot schwer, die richtige App auch zu finden. Hier wäre weniger vielleicht mehr und Qualität für den Anwender besser als Quantität.

http://nickeneckstestlabor.wordpress.com/2012/05/21/htc-one-xgesamturteil/

Dem Personalisieren sind beim diesem Gerät fast keine Grenzen gesetzt.

http://htctest4trnd.wordpress.com/2012/05/21/schlussfazit/

Die Benuzeroberfläche 'Sense 4.0' ist meines Erachtens nach auch rundum gelungen und bietet einem zahlreiche, unterstützende Möglichkeiten bei der Programmnutzung, bei der Personalisierung und bei der Bedienung des ONE X!

http://blackpanther79.blog.de/

Akku | 1.800 mAh

Wenn man viele Apps installiert hat und zugestimmt hat, dass man über Veränderungen z.B. News, E-Mail, Updates, Facebook Aktivitäten informiert werden möchte, dann reicht ein voller Akku ca. 1,5 Tage.

http://htctest4trnd.wordpress.com/2012/05/21/schlussfazit/

Ich nutzte das Gerät täglich für einige SMS, ein paar Telefonate und häufiges Checken von Mails und Twitter und reichte sogar fast 2,5 Tage mit einer Ladung (bei Aktivierung des Flugzeugmodus über Nacht). Das ist wirklich ein Spitzenwert.

http://test-htc-one-x.blogspot.de/2012/05/endfazit-am-ende-des-testzeitraum-werde.html

Bei Dauerbenutzung kann es durchaus vorkommen, dass das One eine Temperatur von bis zu 50 Grad erreicht. Jedoch stellt dies, laut HTC, für die Lebensdauer des Handys keine Probleme dar.

http://starfisch-htc.blog.de/2012/05/20/testbericht-13711446/

Im Durchschnitt hielt bzw. hält der Akku bei mir dennoch meistens (wenn ich nicht durchgehend spiele etc.), trotzdem bei teilweiser starker Beanspruchung meistens so c.a 8-9 Stunden, und im Standby selbstverständlich einige Tage.

http://chillers-blog.de/?p=469

Abnutzungserscheinungen

Sowohl auf dem Bildschirm, als auch auf dem Kameraobjektiv sind kleine Kratzer zu erkennen, obwohl ich das Handy wirklich sehr sorgfältig behandelt habe. Offensichtlich ist jedoch sowohl die Display- als auch die Kamerabeschichtung nicht wirklich kratzfest, was ich sehr schade finde.

http://funkelfaden.de/index.php/mein-fazit-zum-htc-one-x/

Die Kunststoffrückseite sieht nach knapp vier Wochen nicht mehr neu aus. Zu schnell zeigen sich die ersten Gebrauchsspuren in Form von Kratzern oder Flecken - es sei denn man wäscht sich jedes mal vor Gebrauch die Hände.

http://nickeneckstestlabor.wordpress.com/2012/05/21/htc-one-xgesamturteil/

Größter Nachteil bei der Kamera: Sie steht hinten heraus und hat keinen schützenden Rand. So liegt die Linse immer auf. Kratzer sind dadurch vorprogrammiert!

http://blog.aflx.de/2012/05/the-one-i-ve-been-waiting-for-tei-5-fazit/

Bewertung des HTC One X:

21. Mai 2012

Businesstauglichkeit I:
PDF, Notizen und Aufgaben

Bestimmte Erfordernisse nimmt ein Smartphone mit Leichtigkeit, andere überfordern es. Die Businesstauglichkeit steht für mich an erster Stelle bei einem Smartphone. Ich habe mich gefragt, inwieweit das HTC One S mit pdf-Dateien umgehen kann, wie ich Notizen erstellen kann und ob sich mit dem Gerät auch Aufgaben verwalten lassen.
Im Folgenden werden diese drei Erfordernisse vorgestellt - die Vielseitigkeit hat mich begeistert.

PDF-Dateien

pdf-Dateien können durch den vorinstallierten PDF Viewer angesehen werden. PDFs önnen je nach Berechtigung gespeichert, gedruckt oder gesendet werden.

Der PDF Viewer

Abb. 1:

PDF Viewer - nur zum anschauen.

Leider ist keine Seitenübersicht darstellbar. Zudem werden im PDF vorhandene Links nicht dargestellt. Das ist schade, denn gerade bei größeren Dateien nutzt man gerne den Sprung aus dem Inhaltsverzeichnis auf die entsprechende Seite. Durchsucht kann das pdf-Dokument ebenfalls nicht. Der PDF Viewer ist eben ein reiner Viewer.

Wer mehr von einem PDF-Reader erwartet, der muss investieren - bspw. für den RepliGo Reader aus dem Google Play Store.










Bewertung:

Notizen

Das vorinstallierte Programm Notizen ist kein einfacher Notizblock, es ist eine Sammelstelle für Audio, Bilder und Zeichnungen.

Das Programm Notizen

Abb. 3:

Eine Möglichkeit: Notizen malen.

Alles was einem gerade einfällt kann hier mit Zeitstempel gespeichert werden.
Man kann also im Programm selbst noch entscheiden, wie die Einkaufsliste aussehen soll. Die Aufnahme von Sprache ist hier genauso erlaubt wie das Einbinden von Bildern oder das Aufmalen von Wörtern. Natürlich kann man Notizen auch eintippen oder diese per Spracheeingabe aufschreiben lassen.
Wer noch einen Schritt weitergeht, synchronisiert seine Notizen mit anderen Geräten, die sog. Evernote-Apps starten können. Somit ist es bpsw. möglich eben auf dem HTC One S gemachte Notizen von jemandem auf dem PC abrufen und vervollständigen zu lassen. Die aktualisierte Notiz findet sich dann auf dem One S wieder.
Auch das Versenden von Notizen per Mail ist ohne weiteres direkt aus dem Programm heraus machbar. Um Notizen auch auf dem PC oder anderen Geräten anzeigen und bearbeiten zu können muss Evernote heruntergeladen werden.
Evernote ist plattformübergreifend und kann sogar in Browser integriert werden, um Bilder oder Texte schnell an eine Notiz zu hängen.


Bewertung:

Aufgaben

Das Programm Aufgaben

Abb. 4:
Die Aufgabenübersicht.

Ein Aufgabentool kann einfach, wie ein Notizblock, oder umfassend, wie das vorinstallierte Programm Aufgaben sein. Denn neben Titel, Beschreibung und Fälligkeit, können Standort und Kontakte einbezogen werden - damit werden Anrufe direkt aus der Aufgabe heraus getätigt oder man wird direkt an den Standort der Aufgabe navigiert.
Das Programm auf dem HTC One S geht allerdings noch weiter: mit der Anbindung zu Google Tasks werden die Aufgaben mit dem Google-Konto abgeglichen. Freigegebene Aufgaben können von Kollegen be- oder abgearbeitet werden. Eine weitere sinnvolle Kleinigkeit: verschiedene Aufgaben können in Listen gesammelt werden.
Damit fallen bspw. private Aufgaben in die erste Liste und öffentliche Aufgaben in die nachfolgenden Listen.
Um bestimmte Aufgaben schneller zu finden, kann nach Fälligkeit, Priorität oder Kontakten gefiltert und zusätzlich nach allen Eigenschaften sortiert werden.
Das Programm wird durch ein sinnvolles Gimmick abgerundet: Die Anzahl der offenen Aufgaben wird auf dem Icon angezeigt.


Bewertung:

19. Mai 2012

Tippen

Das HTC One S besitzt keine Hardwaretastatur, damit muss die Software Möglichkeiten bereitstellen damit dieses Problem umgangen wird.
Das Telefon bietet ganze fünf* Eingabemethoden an, die jedem Geschmack gerecht werden sollten - nun hat man die Qual der Wahl.

*20.05.2012 | Danke an den Kommentar von fitkomm zur fünften Methode, der Kompakt-Tastatur.

Telefon-Tastatur

Die Telefon-Tastatur

Abb. 1:

Die Telefon-Tastatur.

Die einfachste Eingabemethode ist die Telefon-Tastatur. Die hilft, wenn man von einem Handy auf das HTC One S umsteigt.
Der dadurch bekannte Tastaturblock wird statt auf Hardwaretasten auf dem Bildschirm dargestellt. Die T9-Eingabehilfe ist, wie vom Handy bekannt, hier in der erweiterten Version XT9 verfügbar.

Einstellungen

Sprache & Tastatur » HTC Sense Input » Erweiterte Einstellungen » Tastaturarten » Telefon

Wenn man gewöhnt ist, mit einem Finger im Hochformat auf dem Nummernblock zu tippen, dann ist das hier wohl die beste Wahl. Obwohl es nicht die eleganteste Methode ist, Text einzutippen, fühlt man sich bei dieser Art etwas nostalgisch. Einen Nachteil hat diese Methode: Sonderzeichen und Umlaute sind schwer zu beschaffen. Die wenigen angezeigten Tasten müssen das bereitstellen, was sonst eine komplette Tastatur anzeigen kann. Mit der Taste 12# landet man auf einer weiteren Tastatur, die auf drei weiteren Seiten alle Sonderzeichen beherbergt.


Bewertung:

Kompakt-Tastatur

Die Kompakt-Tastatur

Abb. 2:
Die Kompakt-Tastatur.

Eine bestimmte Gruppe von Nutzern dürfte diese Eingabemethode sehr gelegen kommen: die bisherigen Blackberrybesitzer. Diese Tastaur ist bspw. vom Blackberry Pearl bekannt - hier teilen sich nur zwei (statt drei) Buchstaben eine Taste.
Die Tasten der Kompakt-Tastatur sind besonders breit und für große Finger geeignet. Das HTC One S arbeitet auch hier mit der XT9-Korrektur, die es aber wesentlich leichter hat, als bei der herkömmlichen Telefon-Tastatur. Denn die Wahrscheinlichkeit welcher Buchstabe gemeint ist, liegt bei 50% (statt 33%).

Einstellungen

Sprache & Tastatur » HTC Sense Input » Erweiterte Einstellungen » Tastaturarten » Kompakt

Die Kompakt-Tastatur ist eine gute Mischung aus Telefon- und QWERTZ-Tastatur, die mit beiden Händen gut zu bedienen ist. Allerdings sind Sonderzeichen ähnlich schlecht zu erreichen und die Tastatur ist nur im Hochformat sichtbar. Im Querformat wird automatisch zur QWERTZ-Tastatur gewechselt.


Bewertung:

QWERTZ-Tastatur

Die sog. QWERTZ-Tastatur ist im Hoch- und Querformat verfügbar. Diese Tastatur ist Standard, angenehm groß mit Abständen zwischen den Buchstaben. Die Tastatur bietet Umlaute, Ziffern und Sonderzeichen, die entweder durch umschalten.

Auf der Tastatur

HTC One S im Hoch- oder Querformat halten

Die QWERTZ-Tastatur

Abb. 3:

Hoch- oder Querformat - eine Frage der Ausrichtung

Die QWERTZ-Tastatur ist die genaueste Eingabemethode. Je nach Wunsch kann mit einem Finger im Hochformat oder mit mehreren Fingern im Querformat getippt werden.
Auch bei dieser Methode ist XT9 verfügbar und korrigiert die Wörter. Umlaute verstecken sich direkt hinter den Buchstaben der Tastatur. Sonderzeichen werden in einer zweiten Tastatur, die mit 12# anwälbar ist, bereitgestellt.


Bewertung:

Spracheingabe

Die Spracheingabe

Abb. 4:

Die Spracheingabe.

Wer glaubt, die einfache Tastatur wäre alles, der hat nicht an dei Entwickler von Android gedacht. Die Spracheingabe gibt es seit Version 2.0.1 und wird seitdem stetig weiterentwickelt.
Es ist vielleicht nicht die schnellste Methode einen Text einzugeben, allerdings hilfreich, wenn die Finger für was anderes gebraucht werden.

Auf der Tastatur

Nickeneck

Der eingesprochene Text wird auf den Google-Servern zu Buchstaben umgewandelt und man wundert sich zum einen über die lange Berechnungszeit und zum anderen über die Ungenauigkeit. Je länger man allerdings die Spracheingabe nutzt, desto genauer und schneller werden Worte in Buchstaben umgesetzt. Die Spracheingabe ist im Auto oder bei gebrochenen Fingern unerlässlich.


Bewertung:

Tastatur nachverfolgen (Swype)

Die Tastatur nachverfolgen Methode

Abb. 5:
Tastatur nachverfolgen.

Unglaublich schnell ist die Texteingabe mit der Tastatur nachverfolgen Methode (früher Swype).

Einstellungen

Sprache & Tastatur » HTC Sense Input » Tastatur nachverfolgen

Bei dieser Methode zieht man Wörter von Buchstabe zu Buchstabe. Im Gegensatz zur QUERTZ-Tastatur hebt man nicht den Finger vom Bildschirm sondern zieht diesen einfach zum nächsten Buchstaben. Dadurch entseht eine enorme Zeitersparnis.
Jedoch ist das Ziehen gewöhnungsbedürftig und ungenau. Viele Textkorrekturen die das XT9 vorschlägt bleiben beim schnellen Ziehen unberücksichtigt. Dennoch ist diese Methode die bisher Schnellste.


Mehr Informationen zu Swype gibt es hier.


Bewertung:


Bilder vom und mit dem HTC One S auf flickr.com

Abb. 5: Alle Bilder auf flickr.com

18. Mai 2012

Konnektivität

Ein Smartphone sollte in einem Punkt keine Probleme haben: Konnektivität. Mir sind vor allem drei Punkte im Alltag wichtig, die ein Telefon in Sachen Konnektivität mitbringen sollte: die reibungslose Verbindung zum Autoradio für die Telefonie, die zügige Verbindung zum Rechner und das Tethering.
Ich habe alle drei Punkte ausprobiert und war mehr als begeistert.

Bluetooth Freisprecheinrichtung im Auto

Die Verbindung mit dem Autoradio über Bluetooth hat zwei wesentliche Vorteile. Erstens wird das gesamte Telefonbuch an das Auto übertragen und ich kann bequem über das große Display des Navigationssystems auswählen und anrufen. Zweitens wird das Telefon als MediaPlayer gekoppelt. Damit können Musik und Videos direkt auf der Soundanlage abgespielt werden.

HTC One S als Telefon und Mediaplayer

Abb. 1: HTC One S als Autotelefon und Mediaplayer.

Das HTC One S kann beides. Es lässt sowohl den Zugriff auf die SIM-Karte als auch auf die Medien des Speichers zu. Die Kopplung mit dem, in diesem Fall RNS510 von Volkswagen, Autoradio funktioniert problemlos. Das Telefonbuch ist innerhalb von Sekunden auf der Festplatte, der Zugriff ist sofort möglich.
Über Bluetooth wird zudem auf die Medien des HTC One S zugegriffen. Alle Musiktitel und Videos werden in feinstem Klang auf der Anlage abgespielt. Hier kommt der sog. Car Modus des One S zum Einsatz: die Anzeigen auf dem Display werden auf das Wesentliche reduziert, die wichtigsten Anwendungen in den Vordergrund gerückt.
Die Kopplung mit der Bluetooth Freisprecheinrichtung im Auto funktioniert problemlos, sowohl telefonieren als auch Musik hören stellt kein Problem dar.

Verbindung zum Rechner

Für mich war die Verbindung zum Rechner bisher einer der wichtigsten Aspekte, die reibungslos und ohne Umschweife funktioneren sollten.

Der USB-Manager

Abb. 2:

Der USB-Manager.

Beim HTC One S hatte ich ein gutes Gefühl beim Anstecken per USB an den Rechner. Ich wollte kein zweites iTunes, welches mich beim iPhone gequält hat. Daher verzichte ich auf die Installation des HTC Sync Manager und möchte das One S als externe Festplatte. Das gelingt mir auch - der USB-Manager auf dem Telefon schlägt mir Nur laden oder Festplatte vor.
Im Modus Festplatte erscheint das HTC One S als externe Festplatte mit 9,6GByte Speicherplatz auf dem Rechner. Der Zugriff auf das Telefon ist also unkompliziert und ohne weitere Installationen möglich.
Das Übertragen eines 450MByte großen Ordners mit gemischtem Inhalt auf das Telefon geschieht mit durchschnittlich 7,5Mbyte/s. Das ist schnell genug um eine große Musiksammlung oder Videos auf das Gerät zu übertragen.
Zurück gehts noch schneller: mit durchschnittlich 30MByte/s geht der gleiche Ordner zurück auf die Festplatte des Rechners. Zusammenfassend: zufriedenstellende Werte, die ohne Installationen durchgeführt werden können.

Tethering

Wenn mal kein WLAN oder DSL am Rechner verfügbar ist, greift man auch mal zum Tethering. Dann spielt das Smartphone das Gateway zum Internet. Die bisherigen Telefone in meiner Sammlung konnten das nur mit Umschweifen. Das HTC One S beherrscht alle Formen des Tetherings:



Jede dieser Tethering-Möglichkeiten funktionierten reibungslos, wobei das WLAN-Tethering die meisten Einstellungsmöglichkeiten beinhaltet. Neben Benutzerverwaltung können Namen und Passwörter des Access-Points festgelegt werden.
Man kann sagen, das HTC One S ist ein Alleskönner in Sachen Tethering. Wo man bei anderen Herstellern teure Apps bezahlen muss, damit dies funktioniert, liefert HTC das alles mit.

Konnektivitätsbewertung:


Bilder vom und mit dem HTC One S auf flickr.com

Abb. 3: Alle Bilder auf flickr.com

17. Mai 2012

Erster Eindruck

Nachdem das Unboxing vollführt war, konnte ich mir einen ersten Eindruck vom Gerät verschaffen. Der Erste Eindruck ist gegliedert in die Haptik des HTC One S und das Betriebssystem Android 4.0.

Haptik

Das HTC One S ist eines der wenigen Geräte, welches an Coolness kaum zu übertreffen ist. Das kalte Metall, welches sich vermutlich bei intensiver Nutzung als Taschenwärmer eignet, spiegelt, in Verbindung mit dem Gewicht, die Wertigkeit des Telefons wieder.

Die Rückseite des HTC One S

Abb. 1:

HTC One S - Coolness aus Metall.

Während andere Hersteller gezielt auf Plastik setzen, ist im HTC One S nur wenig davon zu erkennen. Ganz darauf zu verzichten wird nie gelingen, da ansonsten die Verbindung mangelhaft wäre. HTC schafft es allerdings die Plastikkomponenten an den Stellen zu verbauen, wo die Hand wenig greift. Ansonsten ist die komplette Oberfläche vom griffigen Metall benetzt, welches nur durch das Glas des Displays unterbrochen wird. Die Bohrungen für den Ohrhörer sind perfekt umgesetzt und wirken hochwertig. Die Mischung aus runden und scharfen Kanten bilden ein raffiniertes Design, welches haptische Hochgenüsse verspricht. Die beweglichen Teile (Lautstärkewippe, PowerButton und SIM-Abdeckung) sind einwandfrei, gerade eingepasst und klappern nicht. Die Übergänge zwischen den Materialien sind zwar nicht nahtlos, lassen aber wenig Spielraum für Schmutz. Einzig die Frontkamera sitzt so tief, das diese ein Garant für Verdreckung ist.
Positiv ist außerdem, dass weder Front- noch Rückseite des One S fettfingeranfällig ist. Auf der Rückseite lassen sich Reibspuren schnell wegwischen, auf der Front kommt das gar nicht erst vor.
Alles in allem ist das HTC One S ein perfekt verarbeitetes Gerät, welches sich keinesfalls hinter einem iPhone verstecken braucht. Es liegt super in der Hand, ist nicht zu groß und macht Lust auf mehr.


Erster Eindruck:

Betriebssystem

Die Mischung aus Android 4.0 und HTC Sense 4 scheint voll aufzugehen. Im Gegensatz zur Rohversion, wie sie bspw. auf dem Samsung Galaxy Nexus zu finden ist, nimmt die Sense Oberfläche den Nutzer an die Hand und schickt ihn mittels Quick-Tipps durch die Menüs.

Die Quick-Tipps

Abb. 2:

Quick-Tipps - der kleine Helfer.

Nach dem Start des Gerätes erscheint des HTC-Logo sowie das HTC One-Logo. Nach der Eingabe der PIN fragt das One s nach alternativen Netzverbindungen und Accounts, mit denen es sich zu verbinden versucht.
Die Einrichtung der einzelnen Accounts, Kalender und Postfächer geht dank der großen Tastatur leicht von der Hand. Fragen kommen kaum auf, zumal die Sense-Oberfläche Quick-Tipps bereit hält.
Android selbst hat sich seit der mir bekannten Version 2.1 sehr verändert. Das Menü ist nun seitlich anstatt nach oben zu Scrollen, was die Übersichtlichkeit stark verbessert.
Sense bringt einige hübsche Widgets mit, die nach Belieben auf den verschiedenen Homescreens angeordnet werden können. Vorinstalliert sind Apps, die man für das grundsätzliche Arbeiten benötigt - weiteres gibt es natürlich im Android Market, der jetzt Google play heiß.
Man kann, wie auch von der Haptik, sagen, dass das HTC One S keine Wünsche offen lässt.


Erster Eindruck:


Diese und weitere Bilder vom HTC One S findet man in hoher Auflösung auf flickr.com.

Bilder vom und mit dem HTC One S auf flickr.com

Abb. 3: Alle Bilder auf flickr.com

17. Mai 2012

Unboxing

Video

Auf Youtube ist ab sofort das Stop-Motion-Unboxing-Video zu sehen.
In 47 (ent)spannenden Sekunden wird das HTC One S ausgepackt und der Inhalt der Packung sichtbar.

Video: HTC One S Stop-Motion-Unboxing.

HTC One S Unboxing auf youtube.com

Inhalt

Die kleine handliche Packung des HTC One S enthält folgende Dinge:


Der Inhalt der Packung

Abb. 2: Der Inhalt der Packung.

Das Auspacken des HTC One S mit dem mitgelieferten Zubehör überrascht. Denn: das HTC One S fühlt sich schwer und wertig an. Die Kopfhörer sind einfach gehalten mit Mikrofon zur Rufannahme. Das USB-Kabel ist inzwischen Standard bei fast allen Geräten. Das Netzteil ist formschön und klein - ideal für Reisen. Die mitgelieferten Beipackzettel sind ausreichend für den grundsätzlichen Umgang mit dem HTC One S.

16. Mai 2012

Bisherige Tests



Bereits vor der trnd-Testphase existierten zahlreiche Tests zum HTC One S. Die drei, meiner Meinung nach für mich zur Meinungsbildung wichtigsten, Testplattformen stelle ich im Folgenden vor. Außerdem werden die Ergebnisse aus diesen Tests kurz zusammengefasst.

chip.de

chip.de ist eine Bewertungsplattform über Elektronikgeräte. Die Autoren schaffen einen schnellenÜberblick zu Handys, Foto, TV usw. in sog. Bestenlisten.
Das Ranking der Geräte in diesen Listen resultiert aus kurzen Tests der jeweiligen Geräte. Die Tests sind zum Teil so knapp, dass man sich aus dem Für und Wider zu dem Gerät meist keine abschließende Meinung bilden kann. Dennoch bilden die Bestenlisten einen guten Überblick zu aktuellen Geräten am Markt.

Die chip.de-Bestenliste

Abb. 1: Die Handy-Bestenliste von chip.de.

Das HTC One S ist derzeit in der Top 5 noch vor dem HTC One X auf Platz 1 angesiedelt. Grund hierfür ist der Alu-Unibody des Telefons, der es sehr wertig wirken lässt. Trotz der nahezu gleichen Verarbeitung des HTC One X und obwohl im HTC One S nur zwei Kerne arbeiten, ist die Browserleistung besser. Positiv wurde außerdem die kleinere Bauweise bewertet, die dem besseren Handling zuträgt und der geringere Anschaffungspreis.


Bewertung von chip.de:



Quellen:

amazon.de

amazon.de verkauft nicht nur Produkte, sondern lässt diese auch von Personen bewerten. Hierbei werden nicht nur die Produkte bewertet, sondern auch die Bewertungen nach Relevanz sortiert - nämlich, inwieweit eine Bewertung eines Produktes hilfreich für andere Personen ist.
Demnach kann man schnell filtern, welche Bewertungen wirklich gut sind und welche unbrauchbar. Einige Rezessionen wurden über einen Zeitraum vervollständigt und bieten somit den Gehalt eines Dauertests.

Die Amazon Kundenrezessionen

Abb. 2: Die Kundenrezessionen von amazon.de.

Beim Überfliegen der Rezessionen fällt auf, dass sich grundsätzlich positive und negative Punkte decken.
Zu den positiven Punkten zählen vor allem Kamera und Verarbeitung sowie die Sense-Oberfläche in Verbindung mit Android 4.0. Das Design wird durchaus positiv und als kaum verbesserungswürdig betrachtet.
Kritikpunkte bieten vor allem der Akku und die nicht gegebene Erweiterung des Speichers. Zudem scheinen bei einigen Geräten Probleme mit der Beschichtung aufzutreten.


Bewertung aus den Rezessionen von amazon.de:



Quelle:

handy-faq.de

handy-faq.de bietet ein Forum zur Diskussion und Problemlösung rund um Mobiltelefone. Für nahezu jedes Telefon gibt es ein eigenes Unterforum wo, zunächst bis zur Erscheinung eines Gerätes, über Design spekuliert wird und anschließend Probleme gelöst werden.
Hierbei soll weniger ein Überblick geschaffen werden als vielmehr spezielle Probleme angesprochen werden, die man mit einem Gerät hat.

Das Forum handy-faq.de

Abb. 3: Das Unterforum zum HTC One S auf handy-faq.de.

Beim HTC One S wird vorrangig auf den hohen Akkuverbrauch angesprochen und wie dieser softwaretechnisch zu verringern ist. Weiterhin gibt es auch hier Probleme mit der Beschichtungsablösung.


Probleme auf handy-faq.de:



Quelle:

14. Mai 2012

Die Konkurrenten



Durch häufiges Wechseln meiner Mobiltelefone habe ich Erfahrungen auf nahezu allen Plattformen sammeln können, die man als Mainstream bezeichnen kann. Prinzipiell war es immer so, dass es kein Gerät länger als vier Monate bei mir ausgehalten hat. Man könnte auch sagen: keines der Telefone war für mich zufriedenstellend.

Bisherige Erfahrungen

Die nachfolgende, chronologische Auflistung zeigt eine Auswahl der Telefone, die ich bisher ausgiebig testen konnte.
Das gewonnene Wissen aus diesen Tests wird in den Produkttest des HTC One S einfließen.

Nokia E71
Symbian S60v3

Motorola Milestone
Android 2.1

Palm Pre
webOS 2.0

Apple iPhone 4
iOS 5.1.1

Nokia N8
Symbian Belle

Jedes dieser Geräte hat seine Vor- und Nachteile. Wie sich diese bemerkbar machen, sollen die nachfolgenden, kurzen Bewertungen der einzelnen Telefone zeigen.

Nokia E71

Eines der schönsten Geräte, die Nokia jemals gebaut hat - das E71. Es ist in weiß, mit fast vollverchromten Rückendeckel ein Augenschmaus.
Das Telefon ist sehr dünn und flott in der Arbeitsweise - Symbian arbeitet hier stabil in der inzwischen dritten S60 Version und Hand in Hand mit den Schnellstarttasten.

Leider schaue ich bei manchen Dingen sehr genau hin und so fiel mir der mangelhafte Einbau des Displays auf. Hinzu kam, dass die Annahme eines Anrufes verzögert wurde, was zu Missverständnissen zu Beginn eines Telefonates führte.

Das Nokia E71

Abb. 1: Das E71 - schön, mit kleinen Macken.

Bewertung:

Motorola Milestone

Das Milestone ist die wunderbare Verbindung zwischem großem Touchscreen und einer Hardware-Tastatur. Abgerundet wird das Telefon mit dem Android-Betriebssystem, welches damals noch in der Findungsphase war.

Das schwere Gerät zeigt, was alles möglich ist und was nicht. Android arbeitet schnell, der Market wächst stetig. Einzig die einfachen Dinge bereiten Probleme: der Akku gibt nach einem halben Tag unter Normalnutzung auf und Telefonate klingen abgehakt durch die Verbindungsstörungen, die durch das Metallgehäse verursacht werden.

Das Motorola Milestone

Abb. 2: Das Milestone - schnelles Schwergewicht.

Bewertung:

Palm Pre

Bis heute ist das Pre mein Favorit. Das liegt wohl an dem ausgereiften Betriebssystem welches, mit Gesten kombiniert, eine unglaubliche Arbeitsgeschwindigkeit entwickelt.

Da webOS nicht mehr weiterentwickelt wird, stirbt auch der AppStore aus. Man könnte sagen, es ist nicht mehr zeitgemäß - ich sage, es ist seiner Zeit voraus.

Das Palm Pre

Abb. 3: Das Pre - intuitiver Stein.

Bewertung:

Apple iPhone 4

Aufgrund der Appvielfalt ließ ich mich irgendwann zum iPhone hinreißen, doch überzeugt hat es mich nicht.
Die Verarbeitung sucht seinesgleichen, wie von einem anderen Stern. Das Betriebssystem ist stabil und ausgereift - alles funktioniert ohne Lags.

Die Tücken des Alltags meistert das iPhone mit weniger perfekt. Der Metallrahmen unterbricht bei falscher Haltung die Verbindung, die Materialien sind kratzeranfällig. Insgesamt ist man eingeschränkt mit dem iPhone - sei es mit der Synchronisation von Daten oder dem Ausbrechen aus den Grenzen von iOS.

Das Apple iPhone

Abb. 4: Das iPhone - Händeschmeichler mit Grenzen.

Bewertung:

Nokia N8

Man muss viel Glück mitbringen, um ein Nokia N8 in Pink auf freier Wildbahn zu sehen. Wer es dann sieht, wird begeistert sein.
Es gründet alles auf Nokias Versuch, Symbian eine letzte Chance zu geben. Mit 12 Megapixel, kapazitivem Touchscreen, HDMI-Anschluss und erweiterbarem Speicher ist das Gerät grenzenlos.

In die Schranken wird das N8 durch das Betriebssystem Symbian3 gewiesen. Denn dieses ist gewachsen und bring jede Menge Altlasten mit, die dem schwachen Prozessor zu schaffen machen. Aber wenn es dann mal läuft, zeigt es was es kann.

Das Nokia N8

Abb. 5: Das N8 - in die Jahre gekommener Alleskönner.

Bewertung:

Artikel 4 | Mai 2012 | HTC One S
HTC One S

Ich teste das HTC One S

Ich bin Produkttester bei trnd und werde das HTC One S in den nächsten Wochen auf Herz und Nieren prüfen.

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